Let’s start and take part: Ein medizinarchäologischer Blog nimmt seinen Anfang

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Ein Beitrag von Simone Kahlow

Hallo! Mein Name ist Simone, ich bin Archäologin und ich stelle hiermit den ersten Blogbeitrag von Leidenschaf(f)t Medizinarchäologie vor. Hier steckt zwar noch alles in den Kinderschuhen, aber ich erwarte Großes! Denn in Zukunft lasse ich Leiden und Gesundheit vergangener Epochen unter verschiedenen Fragestellungen wieder auferstehen. In diesem Beitrag ist zu erfahren, worum es in meinem Blog überhaupt geht.

Medizin und Archäologie. Wie passt das zusammen?

Überreste eines gläsernen Urinals, mit rundem Boden und gerade Hals. Gefäß ist an einie Stellen zerbrochen.
Urinal (Foto: Dieter Bischof, Landesarchäologie Bremen).

Kranksein ist lästig und beängstigend. Das ist heute so und war früher nicht anders. Und natürlich haben Menschen schon immer versucht, die Ursache einer Krankheit mit Werkzeugen oder Kräutern zu bekämpfen. Welche Krankheiten Archäologen und Anthropologen entdecken und wie die medizinische Versorgung in der Vergangenheit aussah, möchte ich auf diesem Blog erzählen. Die kommenden Einträge sind mit jeder Menge spannender und manchmal auch gruseliger Fakten angefüllt. Zu den Fakten gehören Überreste, die wir Archäologen als „Quellen“ bezeichnen.
Im Fall dieses Themas gehören dazu:

  • die sterblichen Überreste von Menschen
  • medizinische Objekte,
  • Gebäude sowie
  • organisches Sammelsurium aus Latrinen, den damaligen Toiletten.

„Pfui, aus Toiletten?“, mag so mancher Leser denken! Aber ja, Latrinen sind ein wahrer Schatz für Archäologen. Dort landeten Überreste aus dem täglichen Leben. Dazu gehörte Abfall aller Art, zum Beispiel Lebensmittelreste, kaputtes Geschirr, verschlissene Kleidung und, und, und. Krankheiten waren ebenfalls fester Bestandteil des Alltags. Es verwundert darum nicht, dass Salbtöpfchen, Apothekenflaschen, Urinale, ja sogar Prothesen aus Latrinen überliefert sind.

Krankheiten und chirurgische Eingriffe lassen sich zudem an den sterblichen Überresten längst verstorbener Menschen erkennen. Die Medizin ist folglich auch für die archäologische Wissenschaft greifbar. Auf diesem Blog gebe ich etwa einmal wöchentlich einen Einblick in das, was medizinisch und pathologisch von Menschen vegangener Jahrunderte übrig geblieben ist und nun von der Archäologie und Nachbarwissenschaften Stück für Stück erforscht wird.

Übrigens, wer meinen RSS-Feed abonniert, wird schnell und ohne zusätzlichen Aufwand über neue Beiträge auf meinem Blog informiert. Der passende Button hierzu befindet sich unten links am Ende der Seite.

Ein Wort zu guter letzt. Dieser private Wissenschaftsblog eignet sich hervorragend, zum Austausch von Meinungen, Ideen und Informationen. Jeder ist herzlich eingeladen, die Kommentarfunktion am Ende eines Beitrags zu nutzen, um die Artikel mit sinnvollen Anmerkungen zu bereichern und mit mir und anderen Lesern zu diskutieren.

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  • Gerson H. Jeute

    Hallo Simone,

    was für ein spannendes Thema! Aktuell wie kaum ein anderes, und leider doch noch wenig erforscht. Ich bin schon gespannt, welche unerwarteten Erkenntnisse in den nächsten
    Jahren zu Tage treten werden. Dran bleiben lohnt sich.

    Viel Erfolg für Deinen Blog!

    Mit besten Grüßen, Gerson H. Jeute